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21. Dez. 2007

Erst einer, dann zwei. Auf den ersten Blick ähnlich.
Wie war das noch? Nicht gleich die Schubladen öffnen und beim ersten Eindruck bleiben, sondern zurück lehnen und beobachten.
Der feine Unterschied ist wahrnehmbar.
Moment, wer sind „sie“? Von wem ist hier eigentlich die Rede?

Na Fredi und Fabi – unsere Stifte. Verzeihung, unsere angehenden Kaufmänner für Bürokommunikation. So. Das das haben wir geklärt. Ach ja, eine Erläuterung fehlt noch: Fabi: 2. Lehrjahr – der „alte Hase“ und Fredi, 1. Lehrjahr.
Typus der Charaktere: Verschlossen, zurückhaltend und gut erzogen. Nein nein, so kann das gar nicht stehen bleiben. Ich bejahe die letzten Vokabeln „gut erzogen“. Verschlossen? Nein, nur wenn das Schweigsame so gedeutet wird. Schweigsam sollte hier besser mit „ruhige Art“ ersetzt werden.
Wer ruhig ist, kann auch mal aufdrehen. So war es schon immer und das ist auch gut so. Wo tun sie das?
Sie stehen auf der Bühne. Nicht um irgendwelche Kalauer zu erzählen, sondern um zu rocken. Ich hab es gesehen, ich war dabei und spreche deshalb ein Lob und gleichzeitig eine Empfehlung aus. Ein Erlebnis der Extraklasse. Kontrast. Wie viele Persönlichkeiten hat der Mensch frei nach Hermann Hesse? Richtig, zig tausende, die beiden geben dieser Aussage Substanz. Spannend.
Fabi und Fredi spielen in einer Band, die progressiven Metal mit modernen Einflüssen zum Besten geben. (Wo seid Ihr A & R’s?) Lassen wir das Private auch privat sein und gehen back 2 work:

Fabi war in seinem ersten Lehrjahr so klug, im Meeting Fredi als Unterstützung für unser virales Team vorzuschlagen. Prima gemacht. Netzwerke spannen, Netzwerke nutzen und den Freundeskreis mitziehen wo es möglich ist – absolut richtig gemacht.
Fredi haute also fortan mit uns Viralos in die Tasten. Eine überzeugende Leistung war das sogar, zur Belohnung gab es einen Ausbildungsvertrag. Und jetzt hat er den Salat. ;-)
Fabi hat sich 1 Jahr tapfer durch das virale Marketing geschlagen und arbeitet seit geraumer Zeit in der OPR tatkräftig mit. Fredi sitzt seit August bei uns im viralen Team fest. Entspannt arbeitet er eins nach dem anderen ab und macht sich fleißig Notizen.
Weiter so, Jungs.

Viva la Revolution!

21. Dez. 2007

(fh)(fk)… bleiben uns noch für dieses Jahr.

Wir wünschen allen lieben Lesern schon einmal ein frohes Weihnachtsfest und natürlich auch einen guten Rutsch ins neue Jahr.

2008 lesen wir uns dann wieder mit neuen Aktionen und neuen Ideen, die hoffentlich zu gefallen wissen :-)

Was uns jetzt für dieses Jahr noch bleibt, ist ein weiterer Gastbeitrag. Julia hat das Thema “Die Azubis” gezogen und hatte somit die Möglichkeit, sich mal richtig über uns auszukotzen.

Nanü… das macht sie ja gar nicht…

Nun würde ich das eigentlich mit “Wer nicht will, der hat schon.” kommentieren. Allerdings würde auch das in diesem Fall gelogen sein.

Dann waren wir bis jetzt wohl doch brav genug und können auf viele Geschenke vom Weihnachtsmann hoffen ;-)

19. Dez. 2007

Einen Schwank aus meiner eigenen Ausbildungszeit darf ich heute hier erzählen. Es ist fast zwanzig Jahre her, ich hatte gerade mein Grafik-Design-Studium an der Kunstschule Alsterdamm hier in Hamburg begonnen (damals noch an der Alster, in der Ferdinandstraße), und unser Dozent Lothar Walter scheuchte uns eine Zeit lang jeden Mittwoch mitsamt unseren Skizzenblöcken und Bleistiften in die Kunsthalle, die nur fünf Minuten Fußweg entfernt lag. Wir zeichneten Plastiken und Skulpturen und so manche Radierung, und ein paar Witzbolde zeichneten sich gegenseitig dabei, wie sie sich zeichneten. Am Ende der Veranstaltung stand meist ein gemeinsamer Besuch des zur Kunsthalle gehörenden Max Lieberman-Cafés, für dessen zugegeben legendären Kirsch-Streusel-Kuchen Herr Walter eine echte Leidenschaft hegte.

Nach ein paar Wochen verlor dieses Programm bei den meisten von uns ein wenig an Pfeffer und wir konnten auch langsam keinen Kirschkuchen mehr sehen. Ein paar unter uns berieten sich und beschlossen, uns am folgenden Mittwoch heimlich vom Acker zu machen und statt in die Kunsthalle lieber ein paar Meter weiter die Straße rauf ins Museum für Kunst und Gewerbe zu gehen – dort gab es zum einen (in unseren Augen) viel interessantere Abteilungen (Art Déco, Ostasien, Byzanz und Pop-Art) und man konnte dort auch sehr lecker und Studentenbudget-freundlich in der “Destille” essen. Zwar keinen Kirschkuchen, aber leckere Salate und rustikale Suppen und andere Kleinigkeiten.

Unser Alternativprogramm sprach sich bald herum unter den Kommilitonen. Herrn Walter entging natürlich nicht, daß seine Schäfchen von Woche zu Woche weniger wurden. Eines Mittwochs war ich ganz darin versunken einen Buddha zu zeichnen, als unser Dozent plötzlich im Türrahmen stand und grinste. Er war gar nicht sauer, denn letztlich hatten wir ja gearbeitet – nur eben woanders. Er empfahl uns einige besonders schöne Ausstellungsstücke im Museum für Kunst und Gewerbe, die zu zeichnen es sich sehr lohnen würde, und ging anschliessend mit uns in die “Destille”. Dort war er natürlich – wie in jedem Hamburger Museum – ebenfalls wohlbekannt und bekam ungefragt sein dortiges Lieblingsessen vorgesetzt: Hausgemachte Frikadellen mit scharfem Senf und Spreewaldgurken. Dazu erzählte er, wie immer sehr kurzweilig, von seinen vielen Reisen. Das Museum für Kunst und Gewerbe ist heute noch – neben dem British Museum in London – mein Lieblingsmuseum. Im vergangenen Winter ehrte es Lothar Walter (1922-2003) und seine Frau Hilda Körner ( 1920-1995), die zu den berühmten zeitgenössischen Hamburger Künstlern gehörten und beide an der HFBK am Lerchenfeld noch zusammen mit Horst Janssen unter Alfred Mahlau gelernt hatten, mit einer eigenen Ausstellung ihrer Werke. Ich bin mit einigen ehemaligen Kommilitonen zusammen hingegangen und wir haben anschliessend zusammen in der “Destille” ein paar Frikadellen gegessen. Sie schmecken noch so gut wie eh und je.

19. Dez. 2007

(fk)Mit dem von Kiki in Girona gezogenen Thema “Eigene Ausbildung” ist dies mittlerweile der dritte Gastbeitrag.
Noch gerade rechtzeitig! Nicht, dass der Weihnachtsmann die Rute rausholt

14. Dez. 2007

Sicherlich treffen persönliche Event-Tipps nicht immer jedermanns Geschmack. Vielleicht treffe ich bei irgendwem dennoch genau ins Schwarze. ;o)

Als erstes gibt’s einen Filmtipp, denn gerade die Zeit vor Weihnachten ist so stressig, dass man im bequemen Kinosessel zum kurzzeitigen Entspannen und Luftholen kommen kann.

Empfohlen sei an dieser Stelle “Verwünscht” (Kino- Start: 20.12.) mit dem sexy Patrick Demsey in der männl. Hauptrolle (allen ProSieben-Serien-Liebhabern ist er als Dr. Derek “McDreamy” Shepherd bekannt). Der Film beginnt als Zeichentrickfilm, doch einem bösen Zauber sei Dank, landen die Märchenfiguren im heutigen New Yorker Großstadtleben. Wie süüüüß!

Gerade zur Weihnachtszeit wird man mit den “saisonalen Hütten- und Schunkel-Hits” so lange zugedröhnt, bis man entweder störrisch die Ohren verschließt oder kurz vorm Übergeben (im Sinne von Erbrechen) steht. Daher sei an dieser Stelle folgendes Musik-Event empfohlen:

Lisa Bassenge & Band am 20.12. in der FABRIK. Zwar fliegen Euch hier nicht die Bässe um die Ohren, aber die Jazz-Sängerin stellt ihr neues Album “a little loving” vor. Auf diesem sind “zwar immer noch größtenteils populäre Songs adaptiert und neu gemischt, doch der Effekt dieser zwölf handverlesenen Lieblingsstücke der Sängerin, in all ihrer Gefühls- und Klangfülle, ist eindringlicher, intimer und umfangreicher als ihre Vorgänger”. Hört sich gut an, finde ich.

Zum Schluss sei noch eine Ausstellung empfohlen, die ich mir schon angeschaut und für weiterempfehlenswert befunden habe. “American Beauties” in den Deichtorhallen zu den Amerikanischen Lebenswelten in der Fotografie (Dauerleihgabe Sammlung F.C. Gundlach). “Landschaften, die Einsamkeit atmen, Menschen in Grenzsituationen, Models, wuselnde Straßenszenen und ein Gartenschlauch – die Ausstellung “American Beauties” in den Hamburger Deichtorhallen zeichnet ein vielfarbiges Bild der USA.” (schreibt die Redakteurin von Max Online). Die Ausstellung wurde bis zum 24. Februar 08 verlängert – genug Zeit für alle, sie sich noch anzusehen.

Ich wünsche Euch allen viel Spaß und lasst Euch unterhalten!

14. Dez. 2007

(fh)… folgt von KaRo. Ihr haben wir das Thema “Veranstaltungs-Tipp” auf’s Auge gedrückt. Naja,… was heißt schon “auf’s Auge gedrückt” – vielmehr hat sie das Thema ja selbst aus unserem kleinen Los-Hütchen gezogen. Mal sehen, was sie so zu empfehlen hat :-)

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