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31. Jan. 2008

(Fabi) Da unsere Ausbildung uns schließlich irgendwann zu fertigen “Kaufmännern für Bürokommunikation” machen soll, müssen wir natürlich auch mit der Tastatur umgehen können. Schnell und fehlerfrei tippen ist da natürlich nicht von Nachteil.

Daher gibt’s jetzt von uns mal einen Web-Tipp. Hier kann man sich selbst prüfen. Wie schnell/präzise tippst du?

Ich hab’s natürlich mal ausprobiert und bin zu folgendem Ergebnis gekommen:

Du schreibst 380 Zeichen pro Minute
Du hast 63 korrekt geschriebene Wörter und
Du hast 1 falsch geschriebene Wörter

Na? Wer schlägt mich? Probiert’s auch aus ;-)

63 Wörter

Speedtest

30. Jan. 2008

(Fabi) Gestern stand in der Schule mal wieder ‘ne Klausur in Englisch auf’m Plan. Ich schreibe also diese Klausur und eigentlich ist soweit alles gut. Die Aufgaben sind zu bewältigen und ich bin schnell bei der letzten angekommen. Diese allerdings sollte sich noch einmal als eine richtige Hürde herausstellen…

Die Aufgabenstellung gab vor, anhand von einigen Stichpunkten ein Unternehmen zu beschreiben, als würde man jenes präsentieren wollen. Eigentlich kein Problem, also machte ich mich an die Arbeit, doch kam bereits beim zweiten Satz ins Stolpern. Das zu beschreibende Unternehmen, war ein Möbel-Hersteller. Schön und gut… aber was hieß denn noch gleich “Möbel”?

Ich glaube diese Situation kennt jeder, der mal solche Englisch-Klausuren schreiben musste. Eigentlich kommt man total gut voran, aber EINE EINZIGE fehlende Vokabel macht einem urplötzlich einen Strich durch die Rechnung und blockiert das ganze Vorwärtskommen. Ich musste jetzt unbedingt wissen, was “Möbel” heißt, sonst müsste ich das Wort irgendwie umschreiben, was mir aber sicherlich Punktabzug eingebrockt hätte, zumal das Wort nicht gerade selten vorkommen sollte und zur Beschreibung dieses Unternehmens wirklich von Bedeutung war. Man grübelt und grübelt… und eigentlich weiß man sowas doch auch. Und genau jetzt fällt es einem natürlich nicht ein. Aber mir liegt’s auf der Zunge und würde ich es jetzt hören, würde ich denken “Ja klar, warum bin ich da nicht gleich drauf gekommen?”. Aber jetzt – gerade jetzt – wollte es mir nicht einfallen.

Für die Klausuren werden uns englische Wörterbücher zur Verfügung gestellt. Allerdings sind das wirklich rein englische Wörterbücher, da es mit deutschen Übersetzungen natürlich zu einfach wäre. In diesen Wörterbüchern sind dann, wie im Duden, die jeweiligen Wörter auf englisch kurz und schlüssig beschrieben. Ich habe wirklich länger auf dieser einen Vokabel rumgekaut, als auf dem gesamten Rest der Aufgaben. Aber noch immer wollte sie mir nicht in den Sinn kommen.

Aber dann: Geistesblitz! Die Vokabeln für einzelne Möbelstücke kannte ich natürlich und diese müssen ja im englischen Wörterbuch irgendwie beschrieben werden – vielleicht ja mit dem Wort “Möbel”. Würde ich das Wort dann lesen, würde es mir wieder einfallen und ich wüsste, ob es die richtige Vokabel für “Möbel” ist. Also schug ich auf gut Glück das Wort “chair” nach. Ist ja schließlich ein Möbelstück…

Ich muss zugeben, dass meine Hoffnung nicht besonders groß war, aber vielleicht war mein Plan ja gerissen genug. Ich las die Beschreibung und plötzlich war’s also würde mir jemand diese Vokabel mit einem *RUMMS* in den Kopf treten. Da stand es: “furniture“! Das ist es! Juhuu.. geklappt!

So.. erstmal den Schweiß von der Stirn gewischt. Ich hatte anschließend noch reichlich Zeit die Aufgabe, wie vorgeschrieben zu bearbeiten und das Wort “furniture” so oft wie ich wollte zu benutzen.

Ging ja gerade nochmal gut. Im nachhinein ärgert mich am meisten, dass das ja nichtmal so eine super-spezielle Business-Englisch-Vokabel war. “Möbel”… gehört doch eigentlich in jedes Vokabular!

Nunja,.. ich bin mir sicher, aus meinem wird es nicht so schnell wieder verschwinden ;-)

28. Jan. 2008

(Fredi) Es dauert zwar noch bis der oder die dritte Azubi/ne hier anfängt, aber die Vorstellungsgespräche stehen vor der Tür und ich bin mittendrin statt nur dabei.

Marlis hat mich beauftragt, Fragen und Aufgaben für die Bewerber auszuarbeiten, die ich den verschiedenen Bewerbern natürlich auch höchstpersönlich stellen werde. Ich würde euch ja gerne ein paar Beispiele zeigen, aber das könnte in die falschen Hände geraten. Genau in einer Woche werde ich, zusammen mit Marlis, den Nachmittag im Konferenzraum verbringen, um die einzelnen Kandidaten genauestens unter die Lupe zu nehmen *evil guck* ;) .

Ich bin gespannt wie es ist, mal nicht als Bewerber, sonder mehr als “Jury-Mitglied” in einem Vorstellunggespräch zu sitzen. Aber keine Angst: Sprüche, wie der werte Herr Bohlen sie zu reißen pflegt, kommen hier nicht in die Tüte!

23. Jan. 2008

(Fabi) Lange mit unserem Presseserver-CMS (Content Managing System) arbeiten bzw. selbst per HTML in den Vorlagen etc. rumcoden ist immer richtiger Konzentrationssport. Einen einzigen Fehler machen und schon funktioniert gar nichts mehr. Das ist wie bei so einer Lichterkette: Eine Lampe ist kaputt – alle gehen aus! Wenn man sich nämlich in so einem Code mal vertippt, merkt man es zuerst oft gar nicht. Es fällt natürlich erst wieder auf, wenn man am Ende alles online stellt und nichts so funktioniert, wie man es eigentlich haben wollte. Und dann geht der Spaß los! Im Code einen Tippfehler zu finden, ist nämlich mindestens genauso schwer, wie die Nadel im Heuhaufen ausfindig zu machen – wenn nicht sogar schwerer ;-)
Eigentlich wollte ich heute ja noch ein paar Worte über den gestrigen Schultag verlieren. Hat aber leider zeitlich nicht hingehauen. Egal.. ich mach’s morgen – versprochen ;-)

21. Jan. 2008

(Fredi)…zwar schon länger, aber jetzt habe ich auch Zeit und Lust was zu schreiben.
Ich hatte ja, wie Fabi bereits schon erwähnte, relativ lange Urlaub. Ich war also bis auf den einen Dienstag – Schule und für 2 Stunden ins Büro – vom 24. bis 09. nicht auf der Arbeit.

Am Donnerstag ging es dann wieder los. Und ich meine damit nicht so ein “ich geh jetzt mal los – los”, sondern so richtig mit Pfeffer. Ich arbeite zum ersten mal mit Kaddi direkt an einem Projekt. Das ist viel neues was auf mich zu kommt, aber es ist spannend. Natürlich schaut mir Kaddi immer über die Schulter – aber so ist das halt *g*.
Leider war ich dann am Montag und Dienstag krankheitsbedingt nicht im Büro, sodass ich am Mittwoch und Donnerstag ordentlich reinhauen musste.

Schön war es dann auch am Freitag 3 Klausuren zu schreiben – erst Deutsch, dann Rechnungswesen und zu guter Letzt auch noch “WuG” – ich denke das steht für Wirtschaft und Gesellschaft. Mit Spaß hatte das nichts zu tun, aber “wat mut, dat mut” wie die Leute vom Deich meiner alten Heimat sagen würden – die die zwischen den “Abbelbäumen” wohnen, quasi die “Apfelbaum-Menschen”.

So…genug gefaselt. Die Klausuren verliefen aber relativ gut, sofern mir mein Gefühl keinen Strich durch die Rechnung macht.
Aber wo ein Ying ist, da ist auch ein Yang. Morgen schreibe ich nämlich nur 2 Klausuren – Gerechtigkeit muss sein *höhö*.

Soviel dazu – der Start ins neue Jahr ist zumindest nicht von Langeweile geprägt.

16. Jan. 2008

(Sabrina) Guten Tag zusammen,

vielleicht sollte ich mich erstmal vorstellen, denn dies ist mein erster Beitrag. Ich bin Sabrina und seit, ähm, ja, genau 10 Tagen Praktikantin hier bei Inpromo.

Fabi hat sich das gleich mal zu Nutze gemacht und mich gebeten einen Gastbeitrag zu schreiben. Thema: „Neu in Hamburg oder Studium oder Praktikum oder was dir sonst so einfällt“. Wirklich sehr präzise. Vielen Dank an dieser Stelle ;-)

Vielleicht kann ich ja zu allem ein bisschen was schreiben. Schließlich bin ich Studentin, neu in Hamburg, mache Praktikum und irgendwas fällt einem ja dann doch immer noch ein.

Fangen wir mal mit dem Studium an. Ich habe erst in Paris studiert (sehr schön und nur zu empfehlen) und bin dann in das unbedeutend kleinere Siegen (irgendwo auf einem Berg zwischen Köln und Frankfurt – meiner Heimatstadt) gezogen um dort Social Science und Media Studies zu studieren. Die meisten werden sich jetzt fragen, aber WIESO hat sie das getan??? Eigentlich ein einfacher Grund: den Studiengang gibt es in dieser Ausrichtung nur in Siegen und somit war mein Schicksal besiegelt :-(

Die Uni ist auch wirklich für Geisteswissenschaftler und Medienwissenschaftler nur wärmstens zu empfehlen. An die Umgebung muss man sich allerdings erst ein bisschen gewöhnen. Die Siegener sind ziemlich eigen und wortkarg und erkennen sofort, dass man keiner von ihnen ist. Außerdem verwandelt sich Siegen jeden Abend gegen 18h in eine Geisterstadt. Keine Busse um auf den Berg zu kommen auf dem man wohnt, keine Menschen (und wenn dann nur zugezogene), die Geschäfte geschlossen und das bei knapp 12.000 Studenten und 120.000 Einwohnern… An meinem zweiten Tag in Siegen, habe ich auch endlich den Witz verstanden, der mir vor meinem Umzug so eifrig erzählt wurde: „Was ist schlimmer als Verlieren? Siegen!“

Deswegen hat es mich für mein Praktikum wohl auch wieder in eine richtige Großstadt mit U-Bahn und Verkehrslärm gezogen. Hamburg fand ich schon immer interessant und als „Medienhauptstadt“ (oder ist das jetzt doch Köln??? – kommt wahrscheinlich darauf an, ob man einen Hamburger oder eine Kölner fragt) für ein PR-Praktikum natürlich besonders geeignet. Mittlerweile fühle ich mich hier auch schon ganz schön heimelig. Von der typischen norddeutschen Unterkühltheit habe ich bis jetzt noch nichts zu spüren bekommen und wurde eigentlich überall sehr nett aufgenommen. Der Eine oder die Andere hat sich auch schon erbarmt für mich den Stadtführer zu spielen. Vielen lieben Dank :-) Ja, langsam wird mir bei dem Gedanken Hamburg in zwei Monaten schon wieder zu verlassen, ein bisschen mulmig. Naja, dagegen hilft nur eins: Wiederkommen!!!

Und nun zum Thema Praktikum. Mein Praktikum hier bei Inpromo ist jetzt mein zweites in Hamburg. Ich habe mir extra ein Semester freigenommen (und weil ich vorher so fleißig war bin ich trotzdem im Sommer mit meinem Studium fertig) um mal in die Welt der PR reinzuschnuppern. Das habe ich die letzten drei Monate in einer klassischen Agentur gemacht und tue dies nun hier weiter. Und so werde ich nun täglich ganz eifrig mit Informationen versorgt (am ersten Tag bekam ich erstmal einen Stapel Bücher als Lektüre – nur so zum einlesen) und hoffe als kleiner „Internet-Profi“ mein Praktikum zu beenden. Schließlich will ich meine Abschlussarbeit über Soziale Netzwerke im Internet schreiben.

So, was fällt mir denn sonst noch ein? Fabi hat schließlich ganz schön hohe Ansprüche und eigentlich soll ihn dieser Gastbeitrag milde stimmen damit er nicht in ein paar Tagen total genervt ist, wenn ich ihn zum fünften Mal dieselben Fragen bzgl. Datenbank, Presseserver oder HTML stelle…

In der Hoffnung, dass ich das geschafft habe, fällt mir jetzt erstmal nichts mehr ein. Vielleicht gibt es ja am Ende meines Praktikums als kleine Entschädigung für all meine Fragen noch einen Abschiedsbeitrag ;-)

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