(Marina) Welche jungen Menschen, die ins Berufsleben starten, wurden nicht schon von Familie, Banken und Versicherungen mit irgendwelchen Angeboten zu Rente & Co. genervt? Wenn man jung ist möchte man schließlich sein Leben genießen und nicht alles auf die Rückbank legen. Gerade als Azubi ist man kein Großverdiener und zwackt nur ungern etwas ab.
Aber ganz sollte man dieses Thema nicht aus den Köpfen verbannen. Als junger Mensch hat man die besten Chancen für die besten Konditionen und wenn man kann, sollte man das auch ausnutzen.
Ich habe mich diesem Thema mal gewidmet, auch wenn es noch so trocken klingt.
Die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist eine der wichtigsten Versicherungen überhaupt.
Wir haben doch den Staat? Darauf sollte man sich heutzutage nicht mehr verlassen. Nicht nur unsere Rente steht in den Sternen, sondern auch die nötige Unterstützung sollte man mal berufsunfähig werden. Die Jungen Leute von heute würden im Falle einer Berufsunfähigkeit zum Sozialfall werden und nur die geringsten staatlichen Leistungen bekommen.
Nur Erwerbstätige die vor 1961 geboren sind, und auch nur unter gewissen Vorraussetzungen, können noch mit staatlichen Leistungen im Rahmen einer Berufsunfähigkeit rechnen.
Im Allgemeinen ist bekannt, umso früher eine Versicherung abgeschlossen wird, desto niedriger sind die Beiträge, ein Leben lang. Da können 3 Jahre (Ausbildung) schon sehr viel ausmachen.
Ich war nun schon bei zwei Versicherungen und habe einen Antrag gestellt. Der Beitrag ist abhängig von Alter, Geschlecht, Beruf, Krankheiten und natürlich auch von der Höhe der späteren Rente. Besonders auf die bisherigen Krankheiten wird genau geachtet und ggf. auch ausgeschlossen.
Die Versicherungen unterscheiden sich teilweise erheblich in ihren Leistungen. Auch hier gilt, nicht die Günstigste sollte die erste Wahl sein. Teilweise wird man auf andere Tätigkeiten verwiesen und bekommt keine Rente (z.B. Maler muss eine Bürotätigkeit ausführen). Wer später nicht auf einen Arbeitsplatz verwiesen werden will, den er nicht machen möchte, sollte sich vorher genau mit den Konditionen und Leistungen der Versicherungen auseinandersetzen. Vorsicht ist außerdem bei den Beratern geboten, viele arbeiten auf Provisionsbasis und wollen unbedingt “verkaufen”, ob es zu einem passt oder nicht.
Auch wenn man nicht das nötige Wissen über diese Dinge hat, sollte man genau prüfen was sinnvoll ist und was nicht. Ich hoffe natürlich, dass ich einen günstigen Tarif bekomme und im Falle einer Berufsunfähigkeit eine Rente bekomme, von der man dennoch gut leben kann. Berufsunfähig möchte ich dennoch nicht werden.
Weitere Informationen zu einer Berufsunfähigkeitsversicherung findet ihr hier:
Stiftung Warentest
(Den Aktuellen Finanz-Test könnt ihr auf Anfrage bei mir bekommen)





