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27. Nov. 2009

Mal ein bisschen was über Musik hier im Blog! Derzeit landet bei mir alle zwei Wochen eine Platte auf dem Schreibtisch, die einem als ‘das neue Ding’ angepriesen wird. Normalerweise handelt es sich größtenteils um Sachen, die man nach kurzer Zeit schon wieder vergessen hat, aber im Fall von den Newcomern Miike Snow hat man es wirklich mal mit Musik zu tun, die auch längerfristig interessant sein könnte. Anfang des Monats haben sie ihr selftitled Debütalbum herausgberacht und ich bin sehr gespannt, was wir von dieser Band noch zu hören bekommen! Hier das Video zu ihrem Song “Animal”: [...]

26. Okt. 2009

Zu meinem 22. Geburtstag am 22. habe ich mich von der tollsten und besten Agentur *rutsch* reich beschenken lassen. Neben einer tollen Glückwunschkarte durfte ich mich noch über das neue Album der Band “Thrice” freuen. Im Auto läuft die Scheibe gerade rauf und runter. Auf diesem Wege wollte ich mich einfach nochmal für die Glückwünsche und das tolle Album bedanken :) .

Thrice - Beggars

Thrice - Beggars

20. Mrz. 2009

Okay, ich hab’s gestern nicht mehr geschafft. Aber dafür berichte ich dann direkt heute morgen von meinem letzten Donnerstag, damit es auch ganz sicher nicht unter den Tisch fällt:

Donnerstag, 12. März 2009 - 19.30 Uhr…

Jason Mraz Ticket

Wie’s war? Blöde Frage! Das war natürlich einer der besten Live-Gigs, den ich je gesehen habe! Und glaubt mir ruhig, dass das trotz der erst 21 kurzen Lenze schon einige waren. Ganz ehrlich habe ich es aber auch so erwartet und wäre echt enttäuscht, wäre es nicht so gewesen. Auf Jason Mraz bin ich ursprünglich eigentlich nur über Umwege gekommen. Auf irgend’ner Autofahrt mit meiner Cousine hatte ich ein Album von Gavin DeGraw im Player (Kennt den eigentlich jemand? Siehe Theme-Song zu “One Tree Hill”. Glaube, der ist in DE noch nicht ganz angekommen.), welches wir uns recht aufmerksam angehört und anschließend analysiert haben. Ein paar Tage später drückte sie mir, mit den Worten “Hier, hör dir den mal an!”, eine CD in die Hand. Da drauf stand dann eben “Jason Mraz” – hatte ich noch nie gehört.

Neue Sachen höre ich am liebsten im Auto. Warum weiß ich auch nicht. Vielleicht unterbewusst wegen der vorbeiziehenden Bilder dazu – keine Ahnung, aber darum geht’s ja auch gar nicht. Ich habe die CD jedenfalls eingelegt und direkt beim ersten Song (das war dann “Make it Mine” von “We Sing. We Dance. We Steal Things.”) war ich schon komplett mitgerissen und von Grund auf begeistert. Irgendwie total Easy Listening, aber doch von vorne bis hinten durchdacht, mit einer Leichtigkeit und gewissen Coolness gesungen, wie noch nie gehört, selten groovig und bereichert mit ‘nem Bläsersatz, in den ich mich sofort verliebt hatte. Nach der Hälfte von “Make it Mine” wusste ich schon: Yo! Den mag ich!

Und jetzt hab’ ich schon wieder viel zu weit ausgeholt. Um mal auf den Punkt zu kommen: Recht pünktlich stiefelte so’n kleines, sympathisch schüchternes Ding auf die Bühne. Marit Larsen war für diesen Abend Jason’s Support. Sie hatte Verstärkung von zwei weiteren Damen sowie einem Herren. Die instrumentale Besetzung war ziemlich ungewöhnlich (Cello, Mandoline, Glockenspiel/Floortom, Akkustikgitarre/Piano) und was dabei rauskam, klang auch genau so: Sehr, sehr eigen und mindestens genauso Innovativ. Im Grunde recht ruhige Musik, die es aber mit einfachen Mitteln (siehe Floortom) verstand, ausbruchsweise richtig Druck dahinter zu bringen. Marit Larsens Stimme erinnerte mich sofort an den vorigen Tag. Ein wenig klang sie doch wie Maria Mena. Dieses Kleine, Zerbrechliche, total Interessante und irgendwie Verträumte, das den eigenen Lippen wohlwollend ein Lächeln aufzwängt. Und siehe da: Sie war sogar ebenfalls Norwegerin. Hört einfach selbst mal rein. Beschreiben kann man schließlich lange, aber auch wenn’s mir Spaß macht, zu versuchen, das alles in Worte zu fassen, ist es witzlos ohne Hörprobe: http://www.myspace.com/maritlarsen

Das Capitol in Hannover war voll. Aber angenehm voll. Und ich konnte sehen. Nicht so, wie einen Tag zuvor im Docks zu Hamburg. Das Publikum war wirklich im Alter von 12 – 60 Jahren, was ich super finde. So Zeitlose Musik verbindet eben sogar Generationen. Okay, natürlich waren’s mehr Frauen. Und die standen natürlich alle ganz weit vorne und riefen alle kräftig nach “JASOOOOOOOOON!!!”. Als “Mr. A – Z” (so auch der Name seines zweiten Longplayers) dann die Bühne betrat wurde es laut – richtig laut! Als erstes spielte er “Make it Mine” und für mich hat sich das angefühlt, wie beim ersten Hören im Auto (ihr erinnert euch): Ich hab’ mich einfach nur gefreut! Zuerst sah die Besetzung der Band nach Schlagzeug/Bass/Gitarre/Percussion aus, aber als dann im entsprechenden Part des Songs ein dreiköpfiger Bläsersatz unerwartet aus dem Nichts erschien, hab’ ich mir vor Freude fast in die Hose gemacht. Da wurde dann als Leckerbissen auch direkt ein Saxophon-Solo in den Song eingebaut, das Publikum und Band gleichermaßen mitgerissen hat. Und da muss ich auch gleich ganz, ganz laut erwähnen, dass Jason sich über die gesamte Spielzeit in KEINEM Moment vor seine Band gestellt hat oder in irgendeiner Art und Weise selbstdarstellerisch wirkte, was ihn noch sympathischer macht, als er sowieso schon rüberkommt.

Ich war unwahrscheinlich davon fasziniert, wieviel Freiheit er sich in seinen Songs nimmt. Von “You and I Both” habe ich jetzt beispielsweise schon gefühlte hundert verschiedene Versionen per YouTube gehört. Dann gehe ich auf dieses Konzert und er spielt die hundertunderste Version und macht den Song damit nochmal so interessant wie beim ersten Hören – unglaublich. Und natürlich, so sorgt er auch für sich selbst dafür, dass ihm sicher nicht langweilig wird.

Der einzige Schönheitsfehler an diesem Abend war Jason’s aktuelle Single “Lucky”, die eigentlich ein Duett mit Colbie Callait ist. Grundsätzlich spielt er diesen Song live dann jeweils mit seiner “Supporterin”. Marit Larsen kam also zurück auf die Bühne. Allerdings wirkte das Folgende, als wäre sie in der Zwischenzeit hinter der Bühne komplett umgekrempelt geworden. Sie war sichtlich nervös, aufgeregt und total unsicher. Sowohl in ihrem Auftreten als auch im Gesang, weshalb sie einen nach dem anderen Ton daneben sang. Das tat mir ein schon ein wenig Leid, weil ich ja zuvor gehört hatte, wie gut sie doch eigentlich kann. Vielleicht war sie diesen Abend neben Jason einfach besonders nervös – schade.
Das aber nur am Rande, da der kleine Fehler dort oben bei der ansonsten musikalisch perfekt ausgefeilten Darbietung für mich einfach unter den Tisch fiel. Zwischen den Songs riss Jason Witze am laufenden Band und verarschte die Leute, die es sich oben in einer Art verglasten Balkon, der im Capitol den Raucherbereich darstellte, gemütlich gemacht hatten. Natürlich zurecht und das Publikum stimmte ihm da vollkommen zu, denn von “gemütlich” kann man natürlich in einem Raum, in dem man die eigene Hand vor Augen nicht mehr sieht, natürlich nicht wirklich sprechen. Und außerdem gibt man doch keine 30€ aus, um sich da oben reinzusetzen und durchgehend zu rauchen. Naja, jedem das Seine…

Jason Mraz ist jedenfalls mehr als ein verdammt guter und eigenartiger Musiker. Und ich behaupte einfach mal dreist, dass Leute, die Robbie Williams einen Entertainer nennen, einfach noch nie auf ‘nem Jason Mraz Gig waren!

18. Mrz. 2009

Genau heute vor einer Woche habe ich mich gefreut, dass zwei Tage Urlaub anstanden. Donnerstag und Freitag hatte ich mir schon vor ‘ner ganzen Weile frei genommen, weil ich Mittwoch (davon erzähle ich euch heute) und Donnerstag (davon erzähle ich euch morgen) etwas vorhatte:

Mittwoch, 11. März 2009 – 21:00 Uhr…

Maria Mena Ticket

Wie’s war? Also auffällig war erstmal, dass ich es bei solch einem Club-Gig noch nie erlebt habe, dass der Support-Act so wenig Aufmerksamkeit vom Publikum bekommen hat. Kaum ein Klatschen, Gemurmel der Menge verschluckte die Hälfte seiner Akkustik-Songs. Dabei fand ich Jarle Bernhoft (so hieß der Typ, den Miss Mena direkt aus Oslo mitgebracht hat) eigentlich sofort interessant und ziemlich fesselnd, wegen seiner sehr eigenartigen Methode, sich ein musikalischen Fundament zu schaffen. Natürlich geht sowas – das wusste ich schon lange, habe die Technik aber noch nie von einem allein auf der Bühne stehenden Singer/Songwriter so gut und clever ausgeschöpft gesehen. Das ging wie folgt: Erst dreht er seine Akkustikgitarre mit dem Rücken nach vorn und nutzt die unterschiedlich klingenden Räume der Gitarre, um mit Handschlägen Bassdrum und Snare zu simulieren. Den Groove nimmt er auf, um ihn anschließend zu loopen. Danach dickt er seine Percussion mit einer Bassline von E- und A-Saite seiner Gitarre an und loopt die dann ebenfalls. Die Gitarre setzt ein, welche er jetzt allerdings live-live spielt und singen kann er auch noch. Und ich muss sagen, dass das Prinzip in der Form echt gut funktioniert hat. Ist natürlich komisch, wenn da dann wirklich nur ein Typ sitzt, aber wenn Britney Spears auf ‘ner Bühne rumzappelt und es das einzige, was sie live macht ist, sich ‘ne Schlange um Hals zu wickeln, beschwehrt sich ja auch keiner. Gebuht hat niemand, aber ich finde, der Herr hätte mehr Aufmerksamkeit verdient. Die hat er dann nur von denjenigen bekommen, die über den Pop-Tellerrand rübergucken können.

Apropos rübergucken… es wurde dann ganz schön voll, als Jarle Bernhoft aufgehört hatte zu spielen. Die Leute – übrigens überwiegend weiblich, 25 und aufwärts – fingen an, sich die individuell besten Plätze zu sichern, um anschließend Maria Mena gut sehen zu können. Die Jungs auf dem Konzert siedelten sich weiter hinten an. Ich auch. Das sind die Momente, in denen ich meine kurz geratenen 1,72m verfluche.

Irgendwann ging das Licht aus und auf der Bühne regte sich etwas… konnte ich aber nur hören. Es wurde dann doch so richtig laut im Docks und Maria Mena betrat, begleitet von einer 4-köpfigen und 3-köpfig singenden, komplett männlichen Band die Bühne. Auf “Cause & Effect” sind’s Frauenstimmen im Background, aber ich bin sowieso Befürworter von alternativen Live-Versionen und fand die Männers deswegen auch ganz erfrischend. Im Großen und Ganzen haben mir die Songs live gut gefallen. Zwar wurden alle recht CD-getreu gespielt, jedoch ist das Album aus instrumentaler Sicht eher zurückhaltend gemischt und die Stimme darauf natürlich allein im Vordergrund. Das war live nicht so. Als wären die Instrumente entfesselt worden: mehr Energie, mehr Wucht, mehr Dynamik, einfach mal alles freigelassen. Das war gut so und der Maria hat’s so auch sichtlich (ich konnt’ zwischendurch mal den einen oder anderen Blick ergattern) gefallen! Stimmlich war sie sehr solide, hat wenig phrasiert, wenn dann aber passend und gut. Sie hat ihr Publikum den ganzen Abend komplett unlustig, aber dafür auf eine umso sympathischere Art “my little Hamburger’s” genannt und ich glaub’, sie hatte ‘ne Jogginghose an. 10 von 5 Coolness-Punkte dafür von mir!

Fazit: Maria mit Jogginghose für’n 30er lohnt sich richtig! Britney mit Schlange für’n Hunni… ähem.. ich mach’ Feierabend.

24. Nov. 2008

(Marina) …geht weiter!Grüner Teppcih

Madagascar geht in die zweite Runde. Am 04.12.2008 startet der zweite Teil von Madagascar in den Kinos. Einige Inpromos hatten bereits Sonntag die Möglichkeit bei der Deutschlandpremiere dabei zu sein.

Alle Gäste hatten das Vergnügen über den roten grünen Teppich zu gehen, ob berühmt oder weniger berühmt. Wie es sich für einen Kinofilm gehört, gab es Getränke und Popcorn, die sich genau wie die Vorfreude im ganzen Kino verteilten.

Wieder mit dabei waren die Tiere Löwe Alex, Zebra Marty, Giraffe Melman und Nilpferd Gloria. Nach einem Urlaub in Madagascar sollte es wieder nach New York gehen, nach hause. Soweit sollte es aber gar nicht erst kommen. Zusammen mit King Julien, der ein altes Flugzeug mit Hilfe seines Privatsekretär reparieren konnte, musste die Besatzung in Afrika notlanden. Die Zootiere erleben ein weiteres Abenteuer, in Afrika.

Natürlich möchte ich an dieser Stelle nicht all zu viel vorweg nehmen. Auch der zweite Teil schafft es, die Lachmuskeln ordentlich zu fordern, wenn nicht mehr als der erste Teil.

Keine Premiere ohne Blitzlichtgewitter. Auch wenn hier die Animationsfiguren die Hauptrollen gespielt haben, wurden sie von Prominenten gesprochen. Mit dabei waren Bastian Pastewka, Jan Josef Liefers, Rick Kavanian, Claudia Urbschat-Mingues und die Fantastischen Vier, die nach dem Film noch das Wort hatten. Auch Gäste wie Otto Walkes und Oliver Kalkhofe liefen über den grünen Teppich.

In dem Sinne: You got to move it, move it!

Madagascar 2
27. Aug. 2008

(Marina)

Als Fan würde ich mich nicht bezeichnen, aber die Beatsteaks sind einfach der Knaller.
Es war eher ein Zufall, als ich bemerkt habe, dass die Beatsteaks einen Auftritt in Hamburg bestätigt haben. Der VKK war noch nicht gestartet, aber ich hatte Glück und konnte 2 Karten ergattern.

In die Große Freiheit rein marschiert, überkam es Jeden mit einer brüllenden Hitze. Es war eigentlich nicht auszuhalten. Aber das Ziel war klar, heute geht die Post ab. Als die Jungs endlich anfingen, gab es im ganzen Club kein halten mehr, alle, aber wir alle sind abgegangen, meine Mädels und ich natürlich auch. Im Getümmel hat man sich schnell verloren aber die Stimmung war einfach grandios. Ganz vorne angekommen nutze ich meine Chance um ein paar Fotos zu machen, gar nicht so einfach, wenn man von oben bis unten nass geschwitzt ist, vermutlich noch nicht mal vom eigenen Schweiß. ;) Ich habe es aber geschafft, mit rutschigen Händen, ein paar Fotos zu machen. Ich wartete einen guten Moment ab, indem Arnim direkt vor mir stand und in meine Kamera zeigte, aber seine Worte waren: „Packt eure scheiss Kameras weg, ihr seid hier zum tanzen“. Ganz schnell lies ich meine Kamera wieder verschwinden. Höhepunkt war aber, als Arnim von der Balustrade einen Salto in die Menge gemacht hat und dann via Crowd Surfing wieder in Richtung Bühne transportiert wurde.

Zwischendurch musste ich aber mal eine Pause machen, die Hitze war einfach nicht zum aushalten und komplett nass fühlte man sich irgendwie ein wenig widerlich. Das Konzert war nach nur 1,5 Stunden bereits vorbei, aber es wurde wirklich alles gegeben und es hätte nichts besser sein können.

Wer sich die Beatsteaks Live mal antun möchte, (kann ich nur empfehlen!), aber vielleicht keine Karte für die wenigen vollgerammelten Konzerte bekommt, sollte sich das Live Album Kanonen auf Spatzen mit 2 CD’s und einer Live DVD zulegen, da bleibt keiner ruhig sitzen!

Fazit: eine der besten deutschen Live Bands, super Stimmung, klasse Entertainment, nass geschwitzte Menschen und eine kaputte Kamera!

Hier ein paar Fotos (Ein Video kommt noch):

„Packt eure scheiss Kameras weg, ihr seid hier zum tanzen“
“Packt eure scheiss Kameras weg, ihr seid hier zum tanzen”

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