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15. Mrz. 2010

Es gab ihn lange nicht mehr: Den Gastbeitrag. In der Vergangenheit hatten immer wieder mal Kollegen aus dem Büro von ihrer eigentlichen Arbeit abgelassen und einen Artikel für unseren Azubi-Blog geschrieben. Da das eigentlich immer schön abwechslungsreich (sowohl für den Blog als auch für die INPROMO-Mitarbeiter) war, wird diese Rubrik nun wieder ins Leben gerufen.

Hier also der erste “neue” Gastbeitrag über einen Abend mit Buddy Ogün. Geschrieben von unserem Kollegen Matthias: [...]

9. Apr. 2008

Vor einigen Tagen hat sich unsere Praktikantin bereit erklärt einen Gastbeitrag für unseren Blog zu schreiben. An dieser Stelle – vielen Dank dafür!

Veronika:

„Warum machst du dein Praktikum ausgerechnet in Hamburg?“ Bevor ich diese Frage zum 573.846sten mal beantworte… kurz zu mir: Mein Name ist Veronika King, ich bin 22 Jahre und komme aus einem Dorf mitten im Schwarzwald. Dort in der Nähe, an der HS Furtwangen, studiere ich seit zweieinhalb Jahren WirtschaftsNetze (eBusiness). WirtschaftsNetze ist ein Frauenstudiengang von Wirtschaftsinformatik. Nach vier Semestern Studium an der Hochschule sowie einem an einer Partnerhochschule in Illinois, USA, stand bei mir nun das sechsmonatige Praxissemester an. Über mehrere Ecken hörte ich von Inpromo. Mir gefiel der Marketing Mix – die Kombination und das Zusammenspiel von Online Marketing und Online PR. Internet ist Schwerpunkt in meinem Studium, auch in meiner Freizeit verbringe ich viel Zeit im Netz. Die Bewerbung war schnell geschrieben und ein halbes Jahr später sitze ich nun hier, neben Kathrin und Nico und unterstütze sie im viralen Marketing. Nach nun vier Wochen hab ich bereits überall guten Einblick erhalten, kann viel mithelfen und vor allem viiiel fragenJ

In meiner Freizeit lese ich sehr gerne… zurzeit am liebsten meinen Hamburg Reiseführer! Mit ihm und meinem Fahrrad erkunde ich meine neue Heimat und komme einem anderen Hobby nach: der Kunst. Und Hamburg ist da ja wie geschaffen für mich;) Direkt vor der „Inpromo-Tür“ geht’s schon los mit den Deichtorhallen… Ansonsten unternehme ich gerne viel mit meinen Freunden, reise in weitentfernte Städte oder geh gelegentlich schwimmen.

Das reicht erstmal an Informationen über mich… Ich freu mich schon auf die nächsten fünf Monate hier bei Inpromo – in einem überaus netten Kollegium und vielen spannenden Aufgaben!:-)

15. Feb. 2008

(Kathrin) Hätte ich auf dem Alter Bridge Konzert im Docks am Samstag dieses Shirt getragen, wäre ich der King (bzw. die Queen) gewesen.

Aber ich greife den Ereignissen vor ;-)

Alter Bridge - Logo

Zuerst mal, warum gehe ich zu einem Alter Bridge Konzert? Es war kurz vor Weihnachten als Inpromo sich zu einem kleinen Umtrunk auf dem Weihnachtsvergnügen bei den Deichtorhallen traf. Ich schnackte mit Fabi ein bisschen über Mucke machen, Mucke aufnehmen und Mucke hören und das Gesprächsthema landete bei Creed / Alter Bridge und der Gewissensfrage: was hörst du lieber?

Meine Antwort war eindeutig Creed, einfach weil die Creed Songs schon “sitzen”, während ich mich bei Alter Bridge nach wie vor noch am Einhören bin. Fabis Reaktion (à la “wie? Bestimmt nur wegen Scott Stapp, ne?”) nach zu urteilen, liegt seine Vorliebe bereits eher bei Alter Bridge;).

Wie auch immer, jedenfalls schaute ich beim wöchentlichen Konzertcheck am folgenden Wochenende auch nach einer eventuellen Alter Bridge Tour und siehe da, ein Hamburg Termin stand an.

Ticket geholt -> bei Fabi damit angegeben -> Fabi einen Konzertbericht versprochen (da er selbst an dem Konzert-Abend einen Gig hatte und deshalb nicht mitkommen konnte).

09.02.08
Ich lief gegen 19:00 h beim Docks auf. Normalerweise würde ich ne Stunde vor Einlass auftauchen (wäre in diesem Fall 17 Uhr gewesen), da ich im Grunde immer gern direkt an die Bühne gelehnt stehe ;-) , aber in diesem Fall, wollte ich keinen Hardcore Fans die guten Plätze wegnehmen und liess es daher später angehen.

Vorm Docks standen zwei Notarztwagen. Ich dachte noch: “komisch, soviel in Ohnmacht fallende Teenie Mädels erwarte ich bei dem Konzert eigentlich nicht”. Nach dem Konzert, war mir die Anwesenheit der Notärzte dann etwas klarer geworden ;-)

Der Abend begann dann wie schon fast gewohnt: Ich wandere hinter einer anderen Frau gen Security Check. Der gute Bouncer/Security Mann sagt ihr “Damen bitte rechts einreihen”. Sie wandert in Richtung der 3 m entfernten rechten Schlange ab, ich tapere ihr hinterher. Der Security Mann schaut mich an und betont: “DAMEN (!!!!) rechts einreihen”. Ich “Jo, danke, ich bin eine.” Natürlich hätte ich sagen sollen “Soll ich ihnen meine Chromosomen zeigen?” Aber hinterher ist man ja immer schlagfertiger ;-)

Das Docks war wie erwartet bereits gut gefüllt. Das Konzert war ausverkauft.

Der opening act Enjoy Destroy rockte dann auch gut und erntete sogar einige “Zugabe”-Rufe am Ende ihres Sets. Der Bassist war offensichtlich Angus Young Fan, was aber dem Spass keinen Abbruch tat;). Später schlug sich besagter (übrigens leicht vertically challenged …) Bassist durch die Menge (zwecks Getränkebeschaffung nehme ich an) und wieder zurück gen backstage (weitgehend unerkannt übrigens).

Während des opening acts dachte ich noch, dass die Songs irgendwie ziemlich gleich klangen und vor allem der Sänger sich nicht richtig durchsetzen konnte und eher, wie ein weiteres Instrument klang. Aber ich schrieb das der eventuellen Unerfahrenheit der Band und wohl auch ihres Soundmannes zu.

Während des Ab-/Aufbaus des Equipments wurden wir mit ein bisschen Led Zeppelin, Metallica und Co beschallt, so dass man sich nicht allzu sehr langweilte. Mehr als eine halbe Stunde dürfte der Umbau auch nicht gedauert haben.

Ich habe allerdings noch nie stage hands gesehen, die beim Soundcheck schon ein bisschen für Stimmung sorgen;). Normalerweise sind Egos da ja auch fehl am Platze aber zwei stage hands haben den Gitarrensoundcheck durchaus gut zur kleinen Selbstdarstellung genutzt, die auch Applaus erntete.

Letztendlich lief dann aber Alter Bridge auf. Tremonti kam als letzter auf die Bühne und es wurde nicht viel Zeit verschwendet und gleich volles Brett gegeben.

Ich gehöre ja zu der Fraktion: Konzerte MÜSSEN laut sein. Den Bass muss man in den Eingeweiden spüren… und DAS war hier ganz sicher der Fall. Allerdings hört der Spass auf, wenn man seine Trommelfelle beim Mitschwingen FÜHLEN kann ;-)

Zunächst dachte ich: “Hey, du wirst langsam zu alt für so was”. Und “Hm, das Wolfmother Konzert ist einfach zu lange her, seitdem gab’s nur gemässigtere Singe-Songwriter Mucke und du bist so was einfach nicht mehr gewöhnt”.
Aber gottseidank war ich nicht alleine mit meinem Problem. So rief dann auch ein Typ neben mir zwischen zwei Songs zweifellos in der Hoffnung der Soundmann möge ihn “erhören”: “DER BASS IST ZU LAUT!!”.
Das stimmte so nicht ganz, denn eigentlich war so ziemlich alles zu laut, bis auf Kennedy’s Vocals, die wie schon beim Sänger der Vorband, eher wie eine dritte Gitarre klangen, als dass man irgendwelche Worte oder gar eine Art Melodie hätte erkennen können. Soundbrei galore.

Das ist alles ganz, ganz schade! Denn Alter Bridge ist keine “wir geben einfach volles Brett für zwei Stunden”-Band, bei der es eh wurscht ist, ob man a) die Lyrics mitkriegt, b) sowas wie eine Melodie ausmachen kann. Und Mark Tremontis Soli möchte man sich eigentlich gerne klar und deutlich anhören und nicht im Distortion-Teppich einer weiteren Gitarre und des Basses kläglich untergehen hören.

Ich spielte demzufolge auch mit dem Gedanken zu gehen oder aber mir meine in-ear Kopfhörer in die Ohren zu stopfen, damit ich noch mit ansatzweise funktionierendem Gehör das Konzert verlassen würde.
Ich tat beides nicht. Wobei ich mir die in-ear Kopfhörer aber zumindest schon aus den Hosentaschen gekramt hatte und sie mir um den Hals gehängt hatte. Auf’s Aufsetzen verzichtete ich aber, … weil so eine Aktion doch irgendwie uncool ist;). Wobei ein Typ direkt vor mir, sich ein paar von Taschentüchern abgerissene Stoffstreifen in die Ohren wurschtelte.

Es gab *grübel* 2 oder 3 Zugaben. Um eine genaue Setlist runterzurattern, kenne ich die Band nicht gut genug. Wobei ich aber auch bei anderen Konzerten keine Setlists mitschreibe, weil ich das Konzert miterleben will und nicht auf einen Notizzettel starren;).

Die Band war ansonsten gut drauf und hatte sichtlich Spass. Kennedy versprach: “We’ll be back” und schmeichelte uns mit “you were really great”.
Überhaupt weiß die Band, wie sie ihr Publikum zu pflegen hat. Speziell Tremonti sorgte dafür, dass niemand sich beschweren konnte, er hätte sich nicht um ihn gekümmert. Praktisch bei jedem Song, wechselte er mehrmals von seinem Stammplatz auf der rechten Bühnenseite rüber in die Gefilde des Bassisten, damit ihm auch das dortige Publikum etwas genauer auf die Finger schauen konnte.

Kennedy übte die typischen audience participation Aufgaben eines Lead Sänger aus und rief mehrfach zum Mitsingen auf (”Sing along as much as you want to. I love that!”), liess das Publikum Refrains alleine übernehmen und “dirigierte” das Begeisterungs-/Mitschrei-Level (rechte Publikumshälfte Schreien lassen, linke Hälfte Schreien lassen und umgekehrt;-)).

Ebenso waren alle sehr freigiebig mit ihren Plektren und der Drummer sogar mit seinen Sticks, von denen er, wenn ich richtig gezählt habe, gleich 3 Paar am Ende der Show ins Publikum warf. Die Setlist Sheets hatte sich Kennedy am Ende auch geschnappt und hatte den ganzen Stapel in der Hand. Allerdings hab ich nicht mitbekommen, ob er die selbst mitnahm oder noch ins Publikum verteilte, aber ich denke mal Letzteres wird der Fall gewesen sein.

Beim Rausgehen hörte ich aus dem Publikum noch Folgendes: “Boah, was für ne Lautstärke! Rock am Ring ist ja nichts dagegen!”

Und:
“Tja, wie gesagt, schade, dass man den Sänger überhaupt nicht heraushören konnte.”

Ich weiß nicht, wer für den versauten Sound verantwortlich gemacht werden muss. Entweder der Soundmensch hat keine Ahnung, was er tut (mixmässig) oder es hätte alles okay geklungen, wenn die Anlage nicht für so einen kleinen Club, wie das Docks, gnadenlos überdimensioniert gewesen wäre.

ODER das Docks hat generell einfach eine Scheiss-Akustik;). Es war mein erstes Konzert dort (bin sonst eher in der Grossen Freiheit, im Grünspan, Imperial Theatre oder der Prinzenbar) und daher hab ich keine Erfahrungswerte. Diesen Punkt werde ich aber Ende des Monats beim HIM Konzert klären können :-P

PS: mein Gehör hat sich dann doch weit schneller erholt, als ich es gedacht hätte. Glaube, nach dem letzten HIM Konzert, vor 10 Jahren oder so, hielt ein netter Pfeiffton locker bis zum nächsten morgen an. Aber damals war die Soundquali während des Konzerts top, halt nur auch SEHR laut ;-)

16. Jan. 2008

(Sabrina) Guten Tag zusammen,

vielleicht sollte ich mich erstmal vorstellen, denn dies ist mein erster Beitrag. Ich bin Sabrina und seit, ähm, ja, genau 10 Tagen Praktikantin hier bei Inpromo.

Fabi hat sich das gleich mal zu Nutze gemacht und mich gebeten einen Gastbeitrag zu schreiben. Thema: „Neu in Hamburg oder Studium oder Praktikum oder was dir sonst so einfällt“. Wirklich sehr präzise. Vielen Dank an dieser Stelle ;-)

Vielleicht kann ich ja zu allem ein bisschen was schreiben. Schließlich bin ich Studentin, neu in Hamburg, mache Praktikum und irgendwas fällt einem ja dann doch immer noch ein.

Fangen wir mal mit dem Studium an. Ich habe erst in Paris studiert (sehr schön und nur zu empfehlen) und bin dann in das unbedeutend kleinere Siegen (irgendwo auf einem Berg zwischen Köln und Frankfurt – meiner Heimatstadt) gezogen um dort Social Science und Media Studies zu studieren. Die meisten werden sich jetzt fragen, aber WIESO hat sie das getan??? Eigentlich ein einfacher Grund: den Studiengang gibt es in dieser Ausrichtung nur in Siegen und somit war mein Schicksal besiegelt :-(

Die Uni ist auch wirklich für Geisteswissenschaftler und Medienwissenschaftler nur wärmstens zu empfehlen. An die Umgebung muss man sich allerdings erst ein bisschen gewöhnen. Die Siegener sind ziemlich eigen und wortkarg und erkennen sofort, dass man keiner von ihnen ist. Außerdem verwandelt sich Siegen jeden Abend gegen 18h in eine Geisterstadt. Keine Busse um auf den Berg zu kommen auf dem man wohnt, keine Menschen (und wenn dann nur zugezogene), die Geschäfte geschlossen und das bei knapp 12.000 Studenten und 120.000 Einwohnern… An meinem zweiten Tag in Siegen, habe ich auch endlich den Witz verstanden, der mir vor meinem Umzug so eifrig erzählt wurde: „Was ist schlimmer als Verlieren? Siegen!“

Deswegen hat es mich für mein Praktikum wohl auch wieder in eine richtige Großstadt mit U-Bahn und Verkehrslärm gezogen. Hamburg fand ich schon immer interessant und als „Medienhauptstadt“ (oder ist das jetzt doch Köln??? – kommt wahrscheinlich darauf an, ob man einen Hamburger oder eine Kölner fragt) für ein PR-Praktikum natürlich besonders geeignet. Mittlerweile fühle ich mich hier auch schon ganz schön heimelig. Von der typischen norddeutschen Unterkühltheit habe ich bis jetzt noch nichts zu spüren bekommen und wurde eigentlich überall sehr nett aufgenommen. Der Eine oder die Andere hat sich auch schon erbarmt für mich den Stadtführer zu spielen. Vielen lieben Dank :-) Ja, langsam wird mir bei dem Gedanken Hamburg in zwei Monaten schon wieder zu verlassen, ein bisschen mulmig. Naja, dagegen hilft nur eins: Wiederkommen!!!

Und nun zum Thema Praktikum. Mein Praktikum hier bei Inpromo ist jetzt mein zweites in Hamburg. Ich habe mir extra ein Semester freigenommen (und weil ich vorher so fleißig war bin ich trotzdem im Sommer mit meinem Studium fertig) um mal in die Welt der PR reinzuschnuppern. Das habe ich die letzten drei Monate in einer klassischen Agentur gemacht und tue dies nun hier weiter. Und so werde ich nun täglich ganz eifrig mit Informationen versorgt (am ersten Tag bekam ich erstmal einen Stapel Bücher als Lektüre – nur so zum einlesen) und hoffe als kleiner „Internet-Profi“ mein Praktikum zu beenden. Schließlich will ich meine Abschlussarbeit über Soziale Netzwerke im Internet schreiben.

So, was fällt mir denn sonst noch ein? Fabi hat schließlich ganz schön hohe Ansprüche und eigentlich soll ihn dieser Gastbeitrag milde stimmen damit er nicht in ein paar Tagen total genervt ist, wenn ich ihn zum fünften Mal dieselben Fragen bzgl. Datenbank, Presseserver oder HTML stelle…

In der Hoffnung, dass ich das geschafft habe, fällt mir jetzt erstmal nichts mehr ein. Vielleicht gibt es ja am Ende meines Praktikums als kleine Entschädigung für all meine Fragen noch einen Abschiedsbeitrag ;-)

14. Jan. 2008

(Marlis) Party. Müde, Kopfschmerz, der Tag danach und ich muss für unseren Azubi-Blog schreiben. Warum nur habe ich ausgerechnet das Los zum Gastbeitrag „Inpromo Party“ gezogen… Also gut:

Eigentlich sind wir ja schon routiniert, denn unsere jährliche Neujahrsparty fand zum vierten Mal statt. Diesmal wurde sie nur zusätzlich als Einweihungsparty für die Banksstrasse deklariert. Dies wurde ja auch mal Zeit, denn schließlich sind wir schon satte 8 Monate in den neuen Büros.

Die Ruhe vor dem Sturm
Die Ruhe vor dem Sturm

Trotzdem, bzw deshalb war irgendwie alles etwas anders: Neue Räume, neuer DJ, neuer Getränkelieferant, neue Aushilfen, die große Frage „Rauchen zulassen oder nicht“…. Welcher der (neuen) Kunden wird kommen?

Für 18h wurden alle geladen und um punkt sechs kamen die ersten und los ging’s..

Das netteste Steuerberater-/Buchhaltungs-Team der Welt

Die ersten Gäste:

Das netteste Steuerberater-/Buchhaltungs-Team der Welt

Und ungefähr zu diesem Zeitpunkt wurde unser Fotograf in offensichtlich interessante Gespräche verwickelt und vergaß das Fotografieren, so dass die meisten Gäste, wenn überhaupt, dann erst wieder im Mantel beim Gehen abgelichtet wurden.

 

 

in bester Feierlaune: Faktor 3

Wieso kennen die sich eigentlich?
Woher kennen die sich eigentlich?
Inpromo, iTunes, Faktor 3, Bertelsmann

Es kamen auch ungeladene Gäste, aber die stellten sich zum Glück als feier-kompatibel und integrations-willig heraus. Nee nee, hier kommt jetzt kein Foto…

Und ich lasse jetzt unsere Gäste selber zu Wort kommen – und zwar mit meinen Top 10 Original-Zitaten der Gäste (sind 11 geworden, aber egal):

Das Büro sieht ja aus wie ein Raumschiff

Kannst Du mir den Typen da mal vorstellen?

Soll ich lieber im Dunklen aufs Klo gehen oder kann man wirklich nicht durch die Glastüren durchgucken?

Wisst Ihr eigentlich, wo die Boxen aufgestellt werden sollen? (DJ Meru, keine halbe Stunde bevor die ersten Gäste kamen)

Warum ist kein Whisky in der Bar? (mit Bar gemeint war der 50er Jahre-Kühlschrank unserer Mahagoni-Schrankwand)

Solche Küchenschränke hatte meine Oma als ich klein war

Ich bin nicht eingeladen, aber ich habe gehört, Ihr feiert hier

Stairway to heaven (gemeint war die mit Kerzen beleuchtete Treppe ins Büro)

Diese Kartoffeln und dieses Mojo Rosso (zu diesem Zitat gehört eigentlich der Gesichtsausdruck des betreffenden Gastes…)

Ich bin noch mal mit einem Kumpel wieder gekommen (Gast, der um Mitternacht noch mal auftauchte)

Ich bin ganz beseelt von diesem Abend

Fazit: Es hat Spass gemacht und ich freue mich schon jetzt auf unsere nächste Party im Januar 2009!

10. Jan. 2008

(Flo) Nein, auch wenn es der Name vermuten ließe, ist der Fruchthof kein mit Bananen und Erdbeeren gepflasterter Innenhof, sondern seit April letzten Jahres die neue Heimat von Inpromo. Aber was ist denn jetzt der Fruchthof? Der Fruchthof ist ein klassisches Kontorhaus und eines von vielen Traditionshäusern der Hamburger Wirtschaft, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstanden. Aha! Wikipedia spuckt zur Geschichte dieser Häuser außerdem noch folgende Information aus:

Durch die Verbundenheit der in Hamburg ansässigen Firmen mit dem Hamburger Hafen entstanden ihre Verwaltungsbauten zunächst in Hafennähe: Brandstwiete, Baumwall, Rödingsmarkt.

Da der Platz nicht ausreichte wurde bei Stadtsanierungen der Hamburger Innenstadt planmäßig Platz für den Kontorhausbau freigehalten:

Zunächst östlich der Binnenalster: Ferdinandstraße, Glockengießerwall. Danach entstand das Kontorhausviertel im südöstlichen Bereich der Hamburger Altstadt.

In den 1960er Jahren entstand – in dem Bemühen, eine autogerechte Stadt zu schaffen – die City Nord.

Direkt an der Elbe gelegen und nur einen Steinwurf entfernt von Europas größter Baustelle – der Hafen City, der schönen Speicherstadt und dem Hamburger Großmarkt, haben wir uns in dieser interessanten neuen Umgebung sehr schnell eingelebt und wohl gefühlt. Erwähnt werden müssen an dieser Stelle natürlich noch die Deichtorhallen. Aber zurück zum Fruchthof. Welchem Zweck die hier ansässigen Firmen damals wohl nachgegangen sind, könnte man im Agentur-üblichen Web-Lingo vielleicht in Etwa so beschreiben: Hier saßen die Admins, die dafür Sorge trugen, Obst für die User und für die Mods zu importieren und zu vertreiben. So oder so ähnlich ;-) .

Auf der Suche nach einer Fruchthof-Anekdote muss ich leider passen, hier geht einfach nix, alle ganz brav hier, auch wir, buuuh :D Außer vielleicht, dass wir einen ‚neuen’ Server(schrank) haben, der Lärm für mindestens zwei zu bieten hat, eine neue Brücke, die so gut wie alle Fern- und Regionalzüge über die Elbe führt und dessen Fertigstellung uns seit dem Einzug hier den ein oder anderen Lärm-Koller beschert hat, eine Küche ohne Herd, dafür jetzt aber mit externer second-hand Kochplatte (wer braucht schon externe Festplatten, pfff…) und – ach was rede ich, heute steigt hier erstmals unsere legendäre, alljährliche Inpromo-Frühjahrs-Party, wir werden dem Fruchthof damit einen neuen Stempel aufdrücken und vom Mief des Verwaltungs-Gebäudes bleibt garantiert nichts mehr übrig hier. Aber mehr dazu dann in der nächsten Gala.

Soweit erstmal vom PR-Flo.
Herzlichen Gruß

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